Mit dem Bundesjustizminister auf dem DAT 2016.

Anfang Juni fand der alljährliche Deutsche Anwaltstag (DAT) mit einer Rekordbeteiligung statt: 1.950 Teilnehmer kamen in Berlin zusammen, um sich fortzubilden, sich über neue Trends auf dem Rechtsdienstleistungsmarkt zu informieren und unter dem Motto „Wenn das Strafrecht alles richten soll“ mit Politik, Justiz und Journalisten zu diskutieren.

Fortbildung und Netzwerken

Wie immer begann die Tagung mit einem Get-together am Mittwochabend. Der Berliner Anwaltsverein präsentierte ein authentisches Stück Neukölln und lud zum Abendessen in den Saalbau Neukölln. Zwischen Döner- und Handyläden in einem Hinterhof versteckt gelegen, überraschte dieses kleine, aber feine, in die Jahre gekommene Theatergebäude die traditionell doch eher konservative Gästeschar mit einer Oase der Ruhe. 

Der offizielle Auftakt am Donnerstagvormittag wurde wie üblich von der Zentralveranstaltung bestimmt, auf welcher der Präsident des Deutschen Anwaltvereins Ulrich Schellenberg sein Grußwort an die DAT-Teilnehmer richtete. Auch der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, widmete sich im Anschluss in einer beachtenswerten Rede dem Kernthema des diesjährigen DAT „Wenn das Strafrecht alles richten soll – Ultima Ratio oder Aktionismus?“. Er warnte davor, angesichts der derzeit in Deutschland und Europa um sich greifenden Angst vor Themen wie Globalisierung oder Terrorismus jeweils nur mit den Mitteln des Strafrechts nach der einfachsten Lösung zu suchen. Das Strafrecht dürfe immer nur als das letzte Mittel verstanden werden und sei nicht die Universalantwort auf sämtliche Probleme der Gesellschaft in der heutigen Zeit. Aus dem Auditorium gab es viel Applaus zu beiden Reden, die das Thema durchaus kritisch beleuchteten.

Den Rest des Tages und auch den gesamten Freitag wechselten sich vielfältige Vorträge und Workshops ab. Nicht nur zum strafrechtlichen Motto des Anwaltstages, sondern beispielsweise auch zu Themen, die im Rahmen der Prozessfinanzierung durchaus relevant sind: Fragestellungen rund um die Mediation, wie Kosten, Aufklärungspflichten und Zugang zum Recht, aber auch zur Rolle des Anwalts. 

Abgerundet wurde der Anwaltstag durch den traditionellen Begrüßungsabend des örtlichen Anwaltsvereins. Auch hier zeigte sich Berlin von seiner besten Seite: Vom Spreespeicher aus bot sich den Gästen ein fantastischer Blick über die Spree und die Oberbaumbrücke. 

Der DAT ist eine tolle Plattform, einem Fachpublikum die Chancen der Prozessfinanzierung näherzubringen

LEGIAL auf der AdvoTec

Auf der begleitenden Fachausstellung AdvoTec hatten die Teilnehmer dann die Möglichkeit, sich ein Bild über die Dienstleistungen zu machen, die für die anwaltliche Tätigkeit hilfreich und wichtig sind. Natürlich war auch die LEGIAL auf diesem bislang größten Anwaltstag vertreten. „Der DAT ist eine tolle Plattform, einem Fachpublikum die Chancen der Prozessfinanzierung näherzubringen“, erklärte LEGIAL Rechtsanwältin Birte Anderson. „Zudem bietet er die Möglichkeit, viele bekannte Gesichter wieder zu treffen und neue Kollegen kennenzulernen.“ Die LEGIAL war beim DAT allgegenwärtig – und zwar in Form einer mit dem LEGIAL Logo versehenen Tagungstasche, die jeder Teilnehmer bei der Anmeldung erhielt. Dezent, stabil und dabei trotzdem stylisch – das fiel auf! Darin fand sich unter anderem ein Flyer, der über Prozessfinanzierung informierte und die LEGIAL Experten vorstellte. Die Tasche und der Flyer erwiesen sich dabei vielfach als ungewöhnlicher Auslöser für interessante Gespräche.

Highlight zum Abschluss

Wer am Freitagabend nicht ins Udo-Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“ gegangen war, hatte alternativ die Gelegenheit, an dem „Dialog Recht und Politik“ mit anschließendem Empfang teilzunehmen, der von der SPD-Bundestagsfraktion organisiert wurde. Erneut trat Bundesjustizminister Heiko Maas mit einer Rede auf, in der er aktuelle Gesetzesvorhaben vorstellte. Doch er zeigte sich auch als ein Bundespolitiker zum Anfassen: Birte Anderson nutzte die Gelegenheit, sogar persönlich mit ihm zu sprechen und war begeistert. „Das ist wirklich das Einzigartige am DAT – hochspannende Kontakte und Themen in einer ungezwungenen Atmosphäre", resümierte die LEGIAL Anwältin.

Erscheinungsdatum: 24.06.2016
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