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BGH klärt Haftungsfragen bei Insolvenzverwaltern.

Im Urteil vom 20.07.2017, AZ IX ZR 310/14 klärt der BGH einige Fragen hinsichtlich der Haftung des Insolvenzverwalters bei Prozessführung – auch unter Zuhilfenahme von Prozessfinanzierung. Dabei

  • wird dem Insolvenzverwalter im Zusammenhang mit der Masseunzulänglichkeitsanzeige ein weiter Handlungs- und Entscheidungsspielraum eingeräumt,

  • kann selbst aus einer ungewöhnlich hohen Erlösbeteiligung des Prozessfinanzierers sowie der Nicht-Übernahme der gegnerischen Kosten im Unterliegensfalle keine verwerfliche Gesinnung abgeleitet werden,

  • ist im Haftungsprozess die gerichtliche Prüfung dahingehend beschränkt, ob der Verwalter seinen Beurteilungsspielraum überschritten hat.

Erscheinungsdatum: 23.08.2017
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