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15 Jahre Prozessfinanzierung – eine Erfolgsgeschichte.

Innerhalb von 15 Jahren konnte sich die LEGIAL zu einem der erfolgreichsten Prozessfinanzierer in Deutschland etablieren. Hierzu haben wir den Leiter der Prozessfinanzierung Dr. Dirk Böttger sowie den ehemaligen Leiter der Finanzierungsprüfung und heutigen Leiter des Forderungsmanagements Achim Speldrich befragt. Im Interview schildern sie die anfänglichen Erwartungshaltungen, die vertrieblichen Herausforderungen sowie die gestiegene Spezialisierung in den Rechtsgebieten.
 

Falls Sie mehr über die Entstehungsgeschichte der LEGIAL wissen möchten, sind Sie hier richtig: Lesen Sie nach, welche organisatorischen Herausforderungen anfangs zu bewältigen waren. Oder inwiefern die Unternehmenswerte zum Erfolg der LEGIAL beitragen. Und unsere Mitarbeiter verraten Ihnen, was die LEGIAL für sie besonders macht.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Herr Speldrich, Sie haben die Prozessfinanzierung in den Anfangsjahren als Leiter der Finanzierungsprüfung mitaufgebaut. Welche Stimmung herrschte im Unternehmen?

 
Achim Speldrich: Als wir im Jahr 2000 anfingen, war alles neu und es gab eine Aufbruchsstimmung, die von einer ungemeinen Begeisterung für die neue Geschäftsidee getragen war. Davon wurde ich schon in meinem Bewerbungsgespräch „angesteckt“. Wir wollten gemeinsam etwas Neues schaffen. Das war natürlich extrem spannend.
 

Jeder Anfang ist nicht nur von Euphorie, sondern auch von Unwägbarkeiten geprägt. Wahrscheinlich lief auch bei der LEGIAL anfangs nicht alles immer nach Plan, oder?
 

Achim Speldrich: Ein Plan ist nur so lange gut, bis er zum ersten Mal auf die Wirklichkeit trifft (lacht). Wir waren in der Prozessfinanzierung von einem Massengeschäft ausgegangen, bei dem uns gute Fälle nur so ins Haus fliegen und wir die Finanzierungen quasi nur noch formell bestätigen müssen. Es war schnell klar, dass die Anwaltschaft zunächst informiert werden musste, welche Fälle für eine Finanzierung überhaupt in Frage kommen.
 

Im Vergleich zu damals hat sich heute einiges geändert…
 

Dr. Dirk Böttger: Mit Sicherheit. Wir waren damals ja nur eine Handvoll Mitarbeiter, die sich alle als Allrounder verstanden. Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert: Um die hohen fachlichen Anforderungen erfüllen zu können, verfügen wir heute in jedem Fachbereich über hochspezialisierte Rechts- und Fachanwälte.
 

2000 war Prozessfinanzierung ein völlig neues Geschäftsfeld. Mit welchem Ziel gingen Sie diese Herausforderung an?
 

Achim Speldrich: In den ersten Jahren gab es zwei zentrale Ziele. Zum einen die vorsichtige Entwicklung eines passenden Risikofilters für die Finanzierungsprüfung. Es gab bis dahin ja kein vergleichbares Geschäftsmodell, aus dem wir Aussagen dazu gewinnen konnten. Zum anderen das nachhaltige Wachstum im Finanzierungsgeschäft. Beides unter einen Hut zu bringen, war manchmal ein schwieriger Spagat, vor allem bei Fällen mit sehr hohem Streitwert.
 

Wie setzt die LEGIAL diese Zielvorgabe heute um?

 

Dr. Dirk Böttger: Mit einer kunden- und dienstleistungsorientierten Finanzierungsphilosophie: Der Kunde soll Freude daran finden, einen Prozess mit der LEGIAL zu finanzieren. Er soll uns als Unterstützer und Wegbegleiter wahrnehmen. Wir verstehen uns nicht als Rosinenpicker, sondern als „geländegängiger“ Prozessfinanzierer. Nicht umsonst verteilen wir auf unseren Vertriebsveranstaltungen Regenschirme, nach dem Motto: Wir machen den Schirm auf, wenn es regnet. Oder mit anderen Worten: Wir steigen nicht sofort nach einer verlorenen ersten Instanz aus der Finanzierung aus. Für uns sind Anwälte und Mandanten Partner – und keine Bittsteller. Ein partnerschaftlicher Umgang steht bei uns an oberster Stelle.

 

Ein starkes Netzwerk und zufriedene Kunden sind die Basis einer erfolgreichen Prozessfinanzierung.

Was sind aus Ihrer Sicht die wesentlichen Punkte, die dazu geführt haben, dass sich die Prozessfinanzierung der LEGIAL so erfolgreich entwickelt hat?
 

Dr. Dirk Böttger: Ein starkes Netzwerk und zufriedene Kunden sind die Basis einer erfolgreichen Prozessfinanzierung. Insofern hat das kundenorientierte Finanzierungsverhalten entscheidend zum Erfolg beigetragen. So etwas funktioniert nur mit Mitarbeitern, die sich engagieren und das entsprechende Know-how mitbringen. Mit wachsender Manpower in der Prozessfinanzierung konnten wir nicht nur die Spezialisierung in den Fachbereichen vorantreiben, sondern auch unsere Vertriebsaktivitäten stärken. Und gemeinsam mit unseren Kollegen aus Marketing sowie Verwaltung und Organisation ist es uns gelungen, erfolgreiche Akquisekonzepte umzusetzen. Das waren alles Maßnahmen, mit denen wir unser Portfolio in den letzten Jahren beachtlich gesteigert haben. So konnten wir uns in den vergangenen Jahren von der Anzahl der Finanzierungen bis hin zu den Umsatzerlösen kontinuierlich verbessern.
 

Die hohe Fachkompetenz unserer Anwälte war von Anfang an ein Trumpf der LEGIAL.

Achim Speldrich: Die hohe Fachkompetenz unserer Anwälte war von Anfang an ein Trumpf der LEGIAL. Aber auch die Vertriebsfrage stellte sich schon früh: Da ist es aber mit bloßer Information nicht getan: Für einen nachhaltigen Erfolg braucht man ein belastbares Netzwerk. Gerade hier haben die Kollegen aus der Prozessfinanzierung in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet.
 

Wie funktioniert ein erfolgreicher Vertrieb?
 

Dr. Dirk Böttger: Wir verfahren hierfür nach dem 3-Säulen-Prinzip: Kunden gewinnen, Kunden binden, Kunden zurückgewinnen. Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Anwälten zusammen, die wissen, dass sie sich auf uns verlassen können und umgekehrt. Aus diesem Grund haben wir auch unser Online-Portal LEGAL IMAGE ins Leben gerufen. Größten Wert legen wir vor allem darauf, permanent den Kontakt zu den Anwälten zu suchen und zu pflegen: Auf diese Weise ist es uns in den vergangenen Jahren durch viel Engagement und Einsatz gelungen, ein starkes und vertrauensvolles Netzwerk aufzubauen. Dieses Vertrauen muss man sich aber Tag für Tag aufs Neue erarbeiten.
 

Wohin glauben Sie, dass sich der Markt in der Prozessfinanzierung entwickelt und wie wappnet sich die LEGIAL hierfür?
 

Dr. Dirk Böttger: Der Markt wird enger und der Wettbewerb spürbar aktiver. Die LEGIAL ist aber bestens aufgestellt. Wir haben immer wieder bewiesen, dass wir in der Lage sind, neue Ideen ins Leben zu rufen und bestehende Ideen weiterzuentwickeln. Wir werden die Prozessfinanzierung nicht neu erfinden können – neue Dienstleistungen aber schon. Mit unserer hohen Kundenorientierung und unserem Know-how werden wir als zuverlässiger Partner wahrgenommen. Zudem sind wir aufgrund unserer Solidität inzwischen in der Lage, auch Fälle mit einem sehr hohen Streitwert und dem damit verbundenen sehr hohen Kostenrisiko zu finanzieren – ein absolutes Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt.

Erscheinungsdatum: 14.12.2015
Autor: Christian Huber
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