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Verbraucherschutz durch transparentes Inkasso.

Seit November 2014 müssen Inkassounternehmen neue Informationspflichten beachten. Eine vom Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e. V. (BDIU) in Auftrag gegebene Studie ergab, dass die BDIU-Mitgliedsunternehmen die neuen Kriterien bereits vorbildlich erfüllen. Die LEGIAL AG sieht in einer erhöhten Transparenz Vorteile für Schuldner und Gläubiger.

Im Frühjahr kommenden Jahres soll es so weit sein: Der Gesetzgeber will die neuen Darlegungs- und Informationspflichten evaluieren, die Inkassounternehmen seit November 2014 im ersten Mahnschreiben beachten müssen. Der BDIU gab daher bei Prof. Dr. Zümrut Gülbay-Peischard von der Hochschule Anhalt (Bernburg) und Prof. Dr. Susanne Meyer von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin eine Studie in Auftrag, in der über 1.000 Schuldneranschreiben von Inkassodienstleistern ausgewertet wurden. Das Ergebnis: Die BDIU-Mitgliedsunternehmen erfüllen die Darlegungs- und Informationspflichten des Rechtsdienstleistungsgesetzes bereits vorbildlich.

Für Achim Speldrich, Leiter Forderungsmanagement der LEGIAL, eine Selbstverständlichkeit: „Hohe Qualitätsstandards und Transparenz genießen bei uns seit jeher höchste Priorität: Schließlich leben wir von unserer Glaubwürdigkeit und Seriosität. Dennoch stehen auch seriöse Inkassodienstleister oftmals vor dem Problem, mit unlauteren Anbietern in einen Topf geworfen zu werden. Hält ein Schuldner ein Anschreiben fälschlicherweise für unseriös und ignoriert es deshalb, kommen durch den verlängerten Bearbeitungsprozess zusätzliche Kosten auf ihn zu.“ Transparente Informationspflichten würden daher Vorteile für alle Beteiligten mit sich bringen.

A. Speldrich: Hohe Qualitätsstandards und Transparenz genießen bei uns seit jeher höchste Priorität: Schließlich leben wir von unserer Glaubwürdigkeit und Seriosität.

 

Das Ergebnis der Studie sein ein Beleg für den bereits gewährleisteten Verbraucherschutz. Denn durch ein verständliches Anschreiben lasse sich die Identität des Auftraggebers der Inkassounternehmen zweifelsfrei feststellen und auch der Forderungsgrund würde klar und verständlich aufgeführt, so Speldrich. Die neuen Transparenzkriterien ermöglichen es Verbrauchern, sogenannte untergeschobene Verträge besser zu erkennen und missbräuchliche Inkassoforderungen zurückzuweisen. Das erscheint umso wichtiger, als dass der BDIU in seiner Halbjahresbilanz auf eine Anhäufung gefälschter Mahnschreiben hingewiesen hat.

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Erscheinungsdatum: 10.10.2016
Autor: Christian Huber
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